Wave Gothic Treffen - Grimoires: Eine (kurze) Geschichte der Zauberbücher
Grimoires: Eine (kurze) Geschichte der Zauberbücher – Vortrag und Gespräch mit Leonhard Lietz
Was sind die gefährlichsten Bücher in der Welt? Wahrscheinlich jene, die den Menschen und seine Sicht auf die Welt verändern – die ihn nach höheren Dingen streben lassen oder die Aussicht auf Geheimwissen versprechen. Von der Kirche oftmals verdammt, von vielen begehrt, aber von wenigen besessen, sind magische Texte und insbesondere Zauberbücher über die Jahrhunderte selten so sehr gefürchtet und gleichzeitig so begehrt gewesen.
Grimoires existieren aus dem Verlangen heraus, magisches Wissen in physischer Form zu manifestieren. Gedanken über Magie sollen insbesondere hinsichtlich der Kontrolle mündlicher Überlieferung, welche anfällig für Fehler und Interpretation ist, fixiert werden. Im Gegensatz zu der theoretischen »okkultistischen« Literatur, sind Zauberbücher überwiegend praktische Ritualtexte oder »How to do«-Texte. Sie geben Anweisungen dafür, wie Engel, Naturgeister, astrale oder dämonische Mächte zu beschwören oder die geheimen Kräfte der Natur für sich nutzbar gemacht werden können.
Der Vortrag beleuchtet die Entstehungsgeschichte und den Inhalt einiger ausgesuchter Exemplare dieser faszinierenden Literaturgattung.
Kooperationsveranstaltung mit dem Arbeitskreis für Vergleichende Mythologie e. V.
Kartenreservierungen: Aufgrund begrenzter Platzanzahl wird um verbindliche Anmeldung gebeten unter @email
Eintritt: für Teilnehmer*innen mit WGT-Festival-Bändchen frei
Normalpreis: 5,00 Euro
Ermäßigter Preis: 4,00 Euro (für Schüler*innen, Azubis, Studierende, Leipzig-Pass-Inhaber*innen, Inhaber*innen eines Schwerbehindertenausweises, Inhaber*innen des Leipziger Ehrenamtspass)
Bitte beachten: Keine Kartenzahlung möglich.
Einlass: ab 15.30 Uhr
Reservierte Karten bitte bis spätestens 15 min vor Veranstaltungsbeginn an der Tageskasse abholen.
Veranstaltungsort: Die Veranstaltung findet im Saal des Budde-Hauses (Erdgeschoss) statt.
Förderer: Das Budde-Haus und der Arbeitskreis für Vergleichende Mythologie werden gefördert vom Kulturamt der Stadt Leipzig.